Immobilien-Chatbot
Grovi beantwortet Objektfragen aus dem Exposé, sammelt Suchkriterien und koordiniert Besichtigungsanfragen über WhatsApp, Instagram und Webchat.
Kostenlos startenViele Portalanfragen, wenige vollständige Interessentenprofile
Immobilien-Chatbot wird relevant, wenn nach Veröffentlichung eines Objekts gleichzeitig Fragen zu Lage, Nebenkosten, Einzug und Besichtigung eintreffen. Makler wiederholen Fakten, während ernsthafte Interessenten auf einen Termin warten. Bei Bonität, Zusage, Rechtslage oder Energieangaben dürfen keine Annahmen entstehen; verbindlich ist nur die geprüfte Objektakte. Für Maklerbüros, Projektvertriebe und Hausverwaltungen mit hohem Anfragevolumen zählt nicht nur eine schnelle Antwort. Vor dem Start werden Exposé, Objektstammdaten, Nebenkosten, Besichtigungsregeln, Datenschutzhinweise und freigegebene Verfügbarkeiten als verbindliche Quellen hinterlegt. Grovi bestätigt Preise, Termine, Bestände oder Fristen nur dann, wenn diese Angaben in den freigegebenen Daten stehen. Fehlt eine Grundlage oder ist eine Entscheidung nötig, greift die definierte Übergabe an zuständigen Makler oder die Objektverwaltung. Der Verlauf, bereits erfasste Angaben und der Grund der Übergabe bleiben sichtbar; niemand muss das Gespräch von vorn beginnen.
Objektwissen, Suchprofil und Terminwunsch zusammenführen
Der Assistent ordnet Anfragen einem Objekt zu, beantwortet belegte Exposé-Fragen und sammelt Einzugszeitpunkt, Haushaltsgröße, Budget und Besichtigungsfenster. Dokumente werden nur über freigegebene Wege angefordert. Eine Besichtigung wird aus angebundener Verfügbarkeit angeboten oder als Anfrage vorbereitet. Auswahl, Bonitätsprüfung und Zusage bleiben vollständig bei Makler oder Verwaltung. Im laufenden Betrieb lassen sich Antworten, Abbrüche und Übergaben im Dashboard prüfen. Personenbezogene Daten werden zweckgebunden verarbeitet; Zugriffe, Aufbewahrung und Löschfristen richtet das Unternehmen nach seiner DSGVO-Dokumentation ein. Vor einer breiten Freigabe empfiehlt sich ein begrenzter Test mit echten, anonymisiert ausgewerteten Gesprächen. Erst wenn Wissen, Integrationen und Eskalationswege stimmen, wird das Volumen erhöht.
Immobilien-Chatbot: Funktionen für den Alltag
Objektbezogene Antworten
Fläche, Zimmer, Lage und Kosten werden direkt aus dem geprüften Exposé übernommen.
Suchprofile erfassen
Budget, Lage, Größe und Einzugstermin helfen, Anfragen dem passenden Bestand zuzuordnen.
Besichtigungen koordinieren
Freigegebene Termine werden angeboten oder als vollständiger Wunsch an den Makler gesendet.
Dokumente sicher anfordern
Nur notwendige Unterlagen werden über definierte und zugriffsgeschützte Prozesse aufgenommen.
Termine bestätigen
Adresse, Ansprechpartner und Hinweise werden rechtzeitig über den gewählten Kanal gesendet.
An zuständige Person übergeben
Das Team erhält Objekt, Profil, Fragen und bisherigen Verlauf in einer Übersicht.
Vom Exposé zum qualifizierten Besichtigungstermin
- Objektstammdaten und Exposés versionieren und nur freigegebene Angaben als Wissen verwenden.
- Pflichtfelder, Datenschutz, Terminlogik und Kriterien für eine menschliche Prüfung festlegen.
- Mit einem Objekt testen, Antwortqualität prüfen und erst danach weitere Bestände anschließen.
Anfragen im Vermietungs- und Verkaufsprozess
- Eine Mietinteressentin fragt nach Nebenkosten und Einzug; der Assistent beantwortet das Exposé und nimmt ihr Profil für eine Besichtigung auf.
- Ein Käufer sucht drei Zimmer in einem bestimmten Bezirk; Budget und Zeitraum werden erfasst und passende freigegebene Objekte angezeigt.
- Eine Frage zur baurechtlichen Nutzung steht nicht in der Akte; statt zu raten, übergibt der Dialog direkt an den zuständigen Makler.
Rechenbeispiel für 120 Anfragen auf ein Mietobjekt
Bei 120 Anfragen und drei Minuten für eine erste Standardsichtung entstehen sechs Stunden Arbeit, bevor ein Termin vereinbart ist. Wenn 70 Profile automatisiert vollständig erfasst und 30 unpassende Suchkriterien transparent erkannt werden, konzentriert sich das Team auf 20 bis 30 realistische Besichtigungen. Bei einem internen Stundensatz von 50 € entsprechen sechs Stunden 300 € Kapazität. Der Nutzen wird über vollständige Profile und wahrgenommene Termine gemessen, nicht über automatische Auswahlentscheidungen.
Einwände aus der Praxis
Trifft der Assistent eine Mieterauswahl?
Nein. Er sammelt Angaben und beantwortet Fakten. Auswahl, Gleichbehandlung, Prüfung und Zusage bleiben bei der verantwortlichen Stelle.
Kann er falsche Objektangaben machen?
Er nutzt nur die freigegebene Objektakte. Fehlt eine Information, wird sie als offen markiert und an den Makler gegeben.
Wie werden sensible Unterlagen geschützt?
Unterlagen gehören in einen definierten Prozess mit Zugriff, Zweck und Löschfrist. Ein allgemeiner Chat sollte nicht mehr Daten sammeln als nötig.
Was passiert, wenn ein Termin vergeben ist?
Nur eine aktuelle Kalenderquelle darf Verfügbarkeit bestätigen. Ohne Synchronisation wird der Wunsch aufgenommen, aber nicht verbindlich zugesagt.
Häufige Fragen
Kann der Dialog mehrere Objekte unterscheiden?
Ja, jede Anfrage wird einem Objekt oder Suchprofil zugeordnet, sofern Links und IDs eindeutig sind.
Sind Besichtigungsbestätigungen möglich?
Mit angebundener Verfügbarkeit ja; andernfalls erhält der Makler eine vollständige Terminanfrage zur Freigabe.
Darf Bonität abgefragt werden?
Nur im rechtlich und organisatorisch vorgesehenen Prozess. Der Assistent entscheidet nicht über Eignung oder Vertrag.
Welche Kanäle sind geeignet?
Webchat und WhatsApp eignen sich für Objektfragen; Instagram kann Projektanfragen aufnehmen. Telefon bleibt für persönliche Beratung.